Freitag, 18.11.2011

Oil-picking am Strand

Ich glaube es ist Zeit euch mal wieder auf den neusten Stand zu bringen.

Kaethe und ich sind jetzt seit bald zwei Wochen getrennt. Aber im Guten- keine Sorge. Wir hatten beide Lust mal fuer uns zu sein und alleine durch die Gegend zu trudeln. Ausserdem hatten wir beide die Chance auf nen Job, allerdings in verschiedenen Gegenden. Kaethe ist auf einer Farm weiter im Norden, aber darueber berichtet sie mal lieber selbst, da ich gar keine Ahnung habe was die Gute gerade so anstellt. Und ich bin weiterhin in Mt. Maunganui im Hostel, da ich hier nun den Strand von Oel saeuber. Und das nicht als Volunteer(die haben sich bis heute nicht gemeldet), nein, es ist sogar ein bezahlter Job! Der ersten Tage waren extrem anstrengend und wir haben noch richtig viel Oel gefunden. An einem Tag haben wir sogar einen kleinen, Oel verschmierten, toten Pinguin gefunden. Das war gar nicht gut.:( Die letzten Tage wurds immer weniger(ist an sich ja gut!) und zwischendurch haben wir uns fast geschaemt, fuer das,was wir tun(bzw nicht tun) bezahlt zu werden.^^ Unsere zwei “Smoker”( 10-Min-Pausen) haben sich zu einer halben Stunde ausgedehnt und statt einer halben Stunde Mittagspause hatten wir ploetzlich 1 Stunde Zeit zu schlafen. Das Problem ist aber mehr das nicht vorhandene Organisationstalent der Neuseelaender als alles andere. Es passiert auch oft mal, dass wir nach 1 ½ Stunden immernoch nicht angefangen haben zu arbeiten, da wir im Van von einer Stelle zur naechsten gefahren werden, um dort nur festzustellen, dass wir wieder nicht am richtigen Ort sind. Joa, und dann ist auch schon Mittagspause. Oh, und ploetzlich stellen sie fest, dass wir ja noch gar keine Utensilien, wie Siebe, Schaufeln und Rechen haben. Oooops. Dann haengt man doch gleich noch ne Smokerpause dran. ;-) Okay, das ist aber wirklich worst case. Manchmal arbeiten wir auch.

Tja, und was ist sonst so los?

Die naechsten 4 Tage habe ich frei(leider, weil ich das Geld brauche...). Man hat zwei Tage pro Woche frei und sonntags wird ab jetzt auch nicht mehr gearbeitet und da meine freien Tage so bloed liegen, hab ich jetzt halt 4 Tage keine Arbeit. Sehr aergerlich. Aaaaaber was um so besser ist(hihihi:))) ): Am Samstag wollen wir(zwei andere deutsche und ich) auf Surfboards klettern und uns ins Meer stuerzen. Endlich!!!:)Wahrscheinlich werden wir wirklich mehr stuerzen als alles andere.:D Hoffentlich klappts, bis jetzt haben wir noch keine Boards.^^ Und am Sonntag ist ein Flug ueber die Bay of Plenty geplant. Einer ausm Hostel ist Pilot und will uns mitnehmen. Soweit der Plan. Mal sehen was draus wird. Plaene haben hier nicht so viel zu sagen. Jede Sekunde aendert sich wieder irgendwas, weil alle sich einfach denken “Mal gucken, was so kommt”(auch eine ganz typische neuseelaendische Einstellung und davon wird man mitgezogen). Was lernen wir also daraus(zumindest fuer die Zeit hier in NZ)? Plane nicht weiter voraus als die naechsten 5 Minuten und verlass dich lieber auf nichts ausser auf dich selber!;)

 

Die besten Gruesse ins kalte Deutschland! (Man hoert ja, es haette schon geschneit bei euch? Also ich fuer meinen Teil werde immer brauner und frage mich wie ich es dieses Jahr hinbekomme den guten, alten Schneemann zu bauen. Mit Sand vom Strand? Koennte schwierig werden.)

Sonntag, 30.10.2011

Unsere ersten Jobabenteuer

Viel, viel ist passiert. Zuerst einmal: WIR HABEN EIN AUTO! Einen Toyota Corona 92er Jahrgang- unser Opi. Er sieht zwar aus als würde er jeden Moment in sich zusammen fallen können, aber er ist noch fit wie ein Turnschuh und wir lieben ihn jetzt schon. Nachdem unsere Mission Autokauf vollbracht war, hieß es für uns dann ein Wochenende lang Kühe melken- lang ersehntes Vorhaben! Uschi, Gloria und Berta hießen dann leider nur 482, 35 und 376 und wir konnten auch keine tiefen freundschaftlichen Beziehungen zu ihnen aufbauen, da sie uns alle lediglich ihre vollgeschissenen Ärsche zuwandten. Anouk  unterzog sich zunächst  einmal einer Pissdusche von Kuh XY, da sie dachte sie dürfe nicht wegtreten, wenn sie gerade am Melken ist. Stehen geblieben, ausgehalten und gestunken. :D Muss man mal gemacht haben, nech. Das Melken war auf jeden Fall eine lustige Erfahrung. Am Montagabend haben wir dann, von der Arbeitslust gepackt, unsere sichere Unterkunft bei Allen verlassen, was definitiv überfällig war, da uns die Decke auf den Kopf gefallen ist, und sind gen Matamata gezogen, wo wir nun seit fünf Tagen in den „Wexford Stables“ arbeiten. Dort wurden wir von einer wirklich widerwärtigen Unterkunft empfangen, weshalb wir uns u.a. auch gleich entschieden nur für eine Woche zu bleiben. Ansonsten ist die Arbeit hier lange und anstrengend(Mo-So von 3:45-10:30 Uhr und von 14-17 Uhr) aber wir fühlen uns dennoch ziemlich wohl! Die Leute sind entspannt und total nett und Käthe ist begeistert von den Pferden. Anouk kann zwar nicht so viel mit den Rackern anfangen, hat aber trotzdem ihren Spaß. Wenn ein Pferd gerade ordentlich ausholt und seinen Fuß in ihren Hintern rammt, dann lässt der Spaß nach, aber man muss auch mal vom Pferd getreten werden. Jetzt ist sie eine wahre Pferdepflegerin. Hoho.

Unser Opi Noch sind wir sauber.. .. danach nicht mehr. :-) Wexford Stables Sattelprofi Unser Zimmer Frühstücksparadies Küchenparadies:/ Toilettenparadies:/:/:/!!

Und schon wieder ist fast eine ganze Woche vergangen. Wir sind jetzt in Mt. Maunganui, kleines Städtchen an der Ostküste (Bay of Plenty), in einem Hostel und wollten uns hier eigentlich den nächsten Job an Land ziehen. Ist bis jetzt leider noch nichts draus geworden. Wir waren so naiv und haben gehofft, dass bei uns alles besser laufen wird und uns bestimmt jeeeder Arbeitgeber nen Job hinterherschmeißen wird. Pustekuchen. Entweder man erreicht die Leute nicht oder sie melden sich auf Bewerbungen nicht zurück. Oder es gibt so viele Bewerber, dass erst gar keine neuen angenommen werden. Jetzt haben wir aber über einen anderen Traveller eine Nummer von einem Inder bekommen, der Kiwiplantagen besitzt und bei dem wir eventuell „flower-picking“ machen können. Morgen fahren wir hin und sagen mal Guten Tach. Aber noch sind wir nicht so arm, dass wir hungern, frieren, und alles verkaufen müssen. ;-) Habt ihr mitbekommen, dass hier vor ein paar Wochen direkt vor der Küste ein Öltanker auf Grund gelaufen ist? Das ist hier in der Bay of Plenty passiert. Der Strand in Mt. Maunganui ist wieder freigegeben, aber es sind noch weite Teile von Öl verschmutzt. Deshalb dachten wir uns, dass wir uns als Freiwillige anmelden könnten, um als „oil-picker“ etwas Gutes zu tun. Haben wir auch gemacht, nur ist die Organisation ziemlich kompliziert und meldet sich nicht.

Strand von Mt. Maunganui Fahrradhelmpflicht! Den hätten wir sonst auch genommen... Feierei

Bis zum nächsten Mal aus dem Land der langen weißen Wolke. 

Sonntag, 09.10.2011

Hokey-Pokey, Beatle und Frühling

Nach 1 1/2 Wochen Aufenthalt bei Allen, vielen, vielen Spaziergängen mit Beatle, ausbleibender Arbeit, erfolgreicher Bullensperma-Auslieferung, 3742897 nicht verstandenen Rugby-Spielen, Auto-Waschtagen und erfolgreicher "Wir-packen-unsere-Kochkünste-aus"-Aktion sind wir nun Hokey-Pokey-Eis süchtig und haben heute dem Früüüüühling Guten Tag gesagt. Dienstag haben wir ein Meeting mit Uschi, Berta, Gloria und Co. im Stall, die uns dann hoffentlich ab Mittwoch großzügig an ihre Zitzen lassen und mit Milch nur so um sich spritzen. Am Wochenende sind wir mit Sicherheit die absoluten Melk-Pros und können ganz zuversichtlich weiter nach Whangarei brausen, um ENDLICH auf einer Dairy-Farm ein paar Pennys zu verdienen. Und was wir jetzt machen? Ganz unerwarteterweise gibts Hokey-Pokey(ach, wenn ihr nicht wisst, was es ist- wir wissens auch nicht) und Quarterfinal mit den All Blacks. GO ALL BLACKS.

Donnerstag, 29.09.2011

On Tour mit Miss Piggy- 2 Wochen quer durch die Nordinsel

Aaaalso, wir leben noch! Wir sind gut in Neuseeland angekommen und nach zwei Nächten im Hostel in Auckland aufgebrochen mit Miss Piggy (unserem Campingvan). Haben schon jede Menge gesehen und erlebt. Mal von Anfang an:

16.September: Start in Auckland Richtung Norden. Halt an unfassbar schönen Stränden und einem Wasserfall. Auf dem Weg zum Campingplatz sind wir nicht weiter nach Whananaki North, sondern South gefahren- verheerend! Mitten im Dunkeln, auf einer Schotterstraße mit drei Häusern gelandet. Dann die Rettung- ein Auto- saßen zwei junge deutsche Mädels drin und haben auch den Weg gesucht. Sind dann ein wenig hin und her geirrt und haben dann was gefunden. Am Morgen haben wir dann auch gesehen, dass wir direkt am Strand sind (Sandy Beach)- beeindruckend. Anouk ist auch gleich mal in den eisigen Pazifik gesprungen.

Auckland Zimmer nach 1 Tag... Feierei:) erster Strand auf unserer Tour Wunderschöne Miss Piggy! Urwaldartiger Weg zu den Whangarei Falls Ronja Räubertochter LOST auf dem Weg nach WhananakiFrühstück am Sandy Bay Schöner Ausblick am Morgen

17.September: Weiter Richtung Norden immer am Meer lang und dann auf einem DOC- sehr naturverbunden (meist ohne warmes Wasser, geschweige denn Strom, aber dafür billig und mitten in der Natur am Wasser oder im Wald) übernachtet. Am Morgen haben Mox und Käthe dann auch den Sprung ins kalte Wasser gewagt. Hundertwassertoilette in Kawakawa  Kurz nach dem Bad u. kurz vor dem Sturm allabendliches Camperkochen

18.September: Den nördlichsten Punkt Neuseelands erreicht- Cape Reinga. Sehr windig, aber auch spektakulär, wie Tasman Sea und Pazifik aufeinander stoßen. Dann Richtung Süden und am 90 Miles Beach direkt auf dem Strand Mittag gemacht und dann durch Zufall bei sehr liebenswürdigen Leuten, eine deutsche Auswanderin namens Gabriel und ein verrückter Imker namens „Uncle“ , für ein wenig Arbeit am nächsten Tag untergekommen. Eine kleine Hütte mit Blick aufs Meer und einer langersehnten warmen Dusche. Vielleicht kommen die Jungs da auch nach unserer Tour wieder unter, Arbeit gegen Schlafplatz und was zu beißen.   Cape Reinga Lunch direkt am 90 Miles Beach Unsere wunderbare Hütte bei Uncle und Gabriel

19.September: Nun Richtung Süden und ab in den Waipoua Kauri Forest. Kauris sind uralte Bäume, die meist schon seit 2000 Jahren wachsen, aber die von den Weißen bis auf wenige Ausnahmen abgeholzt wurden. Doch die, die noch übrig sind, sind beeindruckend. Der „Father of the forest“ scheint mächtig und erhaben über die anderen Bäume zu wachen. Und auch der größte dieser Bäume, der „Lord of the forest“ müsste viel zu erzählen haben. Untergekommen sind wir direkt südlich vom forest in einer Hütte, nachdem die Maori Nachtwache uns netterweise nur die Hälfte berechnet hat. Wieder einmal  Glück gehabt!  typisch neuseeländischer Wetterumschwung kurz darauf ein Ausblick auf die Wüste voller Vorfreude auf den Waipoua Kauri Forest >Lord of the forest< nocheinmal Urwald

20.September: Wieder durch Auckland durch und Richtung Osten. Ziel war Coromandel Peninsula, eine wunderschöne Halbinsel, an dessen Stränden man nur zu gerne verweilen will. Wir haben eine wunderbare Unterkunft in Coromondel Town bekommen, für gerade mal 15NZD, ca. 10€. Zwischen Orangen und Schafen genächtigt und sogar eine richtige Küche zum Kochen gehabt- Luxus pur! 

21.September: Erst durch einen erneuten Urwald gefahren, um einen Wasserfall zu bestaunen, in den man am liebsten rein gesprungen wäre, aber das Wasser und die Luft waren doch zu kalt leider. Dann sind wir aber zum Hot Water Beach, an dem man am Strand heiße Quellen finden soll und beim graben einen eigenen Pool erstellen kann. Hat bei uns und unseren Mitstreitern nicht geklappt, lag aber auch vielleicht an der Flut, denn laut Reiseführer geht das nur bei Ebbe. Dafür aber in einer Höhle verschwunden, Felsen hochgeklettert, Baum erklommen und wunderwunderbare Aussicht aufs Meer gehabt. Dann haben wir wieder, nach so viel Luxus, ein DOC aufgesucht und zwar mitten im Wald. Für ein Klo, auf das Grundschulkinder nicht alleine dürfen, weil sie sonst in der Tiefe verschwinden würden, ein paar Waschbecken und kalte Duschen für 50c wurden 9NZD pro Person verlangt. Wir haben aber gedacht, es wären 9NZD pro Campingmobil. :P Die (Wach)ente hat uns auch dementsprechend verfolgt!  Waiau Falls Unsere beiden Kletteraffen Wo bin ich? Und wo bin ich? Hot Water Beach Enttäuschung

22.September: Wieder weiter südlich am Meer entlang und in Tauranga erst einmal Wäsche gewaschen. (Ja, so langsam haben wir angefangen zu müffeln.) Dann nach Matata und direkt hinter einer Düne übernachtet. Schöner Campingplatz, nette Leute, die uns sogar fast Fisch abgebeben hätten und warmer Sonnenschein, den wir auch gleich mit einem Lauf dirket am Meer ausgenutzt haben. Die Bay of Plenty ist nämlich die sonnigste Gegend der Nordinsel.  Sprung ins kalte Wasser nach dem Lauf Limbotanzen zu Strobo-Pop... ...Wettkampf, wer fahren darf! Anouk darf!

23.September: Guter Plan, nach immer wieder etwas durchfrorenen Nächten- Therme! Also sind wir aufgebrochen nach Rotorua, was direkt an einem See liegt, der durch Wärme aus der Unterwelt immer wieder brodelt und dampft und tierisch nach faulen Eiern stinkt. Aber die heißen Quellen taten wirklich gut, auch wenn sie nach einiger Zeit zu heiß wurden und wir wieder raus sind. Dann sind wir wieder weiter südlich und auf zum Kaimanawa Forest Park und in ein DOC, in dem wir die einzigen Besucher waren. Mitten im Wald, erst sehr schön, dank Moritz Lagerfeuerkünsten und dann doch auch etwas gruselig, weil jegliche Horrorfilmszenarien durch unsere Köpfe huschten. Aber wir haben es alle überlebt.  dampfender Lake Rotorua Go Miss Piggy, Go! Halt am Lake Taupo Lebensfreude pur:) Sonnenseite von Miss Piggy Irgendwo im Nirgendwo

24.September (heute): Eigentlich war der Plan im benachbarten Tongariro National Park durch die super Vulkanlandschaft zu wandern(dort, wo auch die Mordorszenen aus Herr der Ringe gedreht wurden), aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also beschlossen Anouk, Moritz und Max den heißersehnten Bungy Jump zu wagen, da die Gegend hier super dafür sein soll. Also sind wir aufgebrochen nach Taupo und der Sprung lag über einem wunderschönen Fluss und ging ganze 47m in die Tiefe. Käthe hat das ganze lieber von festem Boden betrachtet und Fotos gemacht. Was für eine Erfahrung- Adrenalin pur. Dazu kann man nicht mehr sagen als: GEIL! Ich glaube, ich hab noch nie so laut geschrien!  Waikato River Anouk kurz vorm Sprung

Jetzt sind wir in einem Motel für ganze 10NZD untergekommen, nahe am Zentrum. Noch lecker kochen-endlich mal wieder Kartoffeln- nach viel Nudeln und Reis- und dann auf in einen Pub den „All Blacks“ (neuseeländischem Rugby Team) beim hoffentlich Weiterkommen in der WM zu gucken.

Der Abend war sehr,sehr gut. Nachdem die All Blacks haushoch gegen Frankreich gewonnen haben, Anouk aufm Klo die Toilette ausgehangen hat und wir ausgelacht wurden, weil kein Plan von Rugby, sind wir durch die Clubs gezogen, was man hier sehr gut machen kann, da kein Eintritt verlangt wird. Endlich mal wieder tanzen gewesen. 

25. Sept.:  Spaziergang zu den Haiku Falls von Taupo gemacht und dann ganz durchfroren in heiße Quellen gehüpft.  Weiter gen New Plymouth(Westküste) gefahren. Nach aufkommender schlechter Laune, weil nass, kalt und doof, im Tongariro National Park gelandet, gekocht, Doppelkopf gespielt und bei Schneefall pennen gegangen. Haiku Falls in den heißen Pötten Tongariro National Park

26. Sept.:  Erst den Mt. Ruapehu erklommen(gut, mit dem Auto…), schneeige Aussicht genossen, mal wieder einen Wasserfall erkundet und uns auf den Weg in sonnigeres Gebiet gemacht- Wanganui. Auf Anhieb Unterkunft gegen Arbeit gefunden( am nächsten Morgen hieß es vertrocknete Blumen rupfen und `ne Badewannenkonstruktion zimmern), in die City gedüst, vor geschlossenen Läden verweilt(ab 16 Uhr macht hier so gut wie jedes Geschäft, Café, jede Bar etc. zu. ?!?!), Herr der Ringe 1 im letzten geöffneten Laden ergattert, Weinchen geöffnet und in unsere kuschelige Miss Piggy gelegt. Schicksalsberg (Mt. Tongariro)

27. Sept.:  Auf gings ins nächste Städtchen, nach New Plymouth, wo wir einen letzten Abend genießen wollten. Auf dem Weg dorthin an wunderbaren Surfstränden( ersten schwarzen Sand gesehen!) vorbeigekommen und die Sonne genossen. Zum ersten Mal gönnten wir uns dann den Luxus eines richtigen Campingplatzes und…tadadadadaaaaaa eines Restaurants. :) nach 2 Wochen Nudeln und Reis gabs `ne ordentliche PIZZA. Yaaaay.:-) Hier möchte man doch glatt Schaf sein.   

28. Sept.: Nach einer allerletzten gequetschten und Schmerzen am ganzen Körper hervorrufenden Nacht in Miss Piggy  gings nach Cambridge(bei Hamilton) zu Allen, wo wir es uns jetzt richtig gut gehen lassen. Zwar hat Beatle, der Haushund, bereits unsere Notration an Gummibärchen teilweise, sowie unser Gastgeschenk, die deutsche Lindt-Schokolade, komplett( deutsche Schokolade ist halt einfach die BESTE) gefressen, dennoch fühlen wir uns hier sehr wohl und haben auch schon Arbeit auf einer Farm in Sicht. Nächste Woche werden wir aber erstmal mit Allen on Tour sein und ihm helfen Bullensperma auszuliefern.  Postkartenblick auf Mt. Taranaki

Bis zum nächsten Mal aus dem wunderbaren Aotearoa. 

Dienstag, 13.09.2011

Gleich gehts los nach NZ:)

Ohrbooten- Autobahn !!! 

Freitag, 09.09.2011

Dies und Das

Da sind wir wieder mal:-) 

Vorgestern waren wir zuerst auf einem Antiquitätenmarkt und danach auf einem Insektenmarkt. Wir dachten, dass es dort betsimmt ganz viele zubereitete Krabbelviehcher gibt. Ich(Anouk) war sogar am Überlegen, ob ichs eventuell und ganz vielleicht probieren würde. An Insekten gabs dann aber zum Größten Teil nur Heuschrecken und komische Käfer, lebend und unfrittiiert. Was uns dann viel mehr geschockt hat, war die Tatsache, dass es dort von aufeinandergestapelten und ausgemergelten Kleintieren gewimmelt hat. Hund, Katze, Maus, Schildkröten etc. Und ganz verrückt gewordene Eichhörnchen. War für uns, die mit dieser Kultur absolut nichts anfangen können, ein echt perverser Anblick. Zwischendrin saßen dann die Chinesen und haben Mittag gegessen. Wahrscheinlich mal eben was ausm Käfig gefischt und zubereitet. 

Insekten hängen zur Zierde an der Straße Junge mit typischer Schlitzhose chinesisches Straßenflair:) lebende Heuschrecken Nacktfrösche Tierquälerei!!!!!!!!

Abends haben wir uns dann nochmal das Nachtleben vorgeknöpft. Hat sich definitiv gelohnt! Erst haben wir im 92. Stock des World Financial Tower(der Flaschenöffner) Sekt for free, weil Ladies, getanzt und gechillt.

Dann gings weiter mit der Metro in die Hengshan Lu, die Straße der Bars und Clubs(naja ok, eigentlich ist überall die Straße der Bars und Clubs in Shanghai- aufs Nachtleben wird hier sehr viel Wert gelegt). Und ab ins Zapatas. Da war dann auch Ladiesnight, also freier Eintritt und nen Margarita. Allerdings völlig überfüllt u ramschig. Vor allem waren Ausländer unterwegs: Franzosen, Spanier, Belgier, Deutsche, Engländer und Luxenburger haben wir kennengelernt Chinesen in China allerdings nicht.;D 

Komische Leute in der Metro Nr. 1 Komische Leute in der Metro Nr. 2

Am Morgen danach sind wir um 7 Uhr(!!!!!!!!!!) aufgestanden, weil Sightseeing! Hat sich gelohnt.:-) Sind wieder im Fuxing-Park gelandet, wo so früh morgens der Bär(bzw. der Chinese) gesteppt hat. 

Frühsport im Park Wir sind voll dabei:D

Dann durch die Taikan Lu geschlendert. Wunderbares Viertel mit Galerien und kleinen Cafés und Lädchen. Und zu guter Letzt beim Thailänder gespeist und mit brennendem Mund nach Hause gegangen. 

Heute: Wieder 2 3/4 Stunden beim Friseur verbracht, weil Haare zu gelb.Ergebnis:

Meine beiden Friseure:)

Gleich gehts los zur Ölmassage und dann an den "Bund"(Wahrzeichen Shanghais, die Uferpromenade) in eine Bar.  

Eure Käthe& Anouk

Dienstag, 06.09.2011

Anouk goes blond!

Nach 3 1/2 Stunden Sitzen,erheblichen Kommunikationsproblemen mit den chinesischen Friseuren, zwischenzeitlichen Nervenzusammenbruch, weil Haare orange hab ich nun extrem blonde Haare. Ich glaube es ist nahe an Platinblond, aber nicht so weiß. ,Jedes Mal wenn ich in den Spiegel guck, erschreck ich mich.:D Klingt jetzt nicht so positiv, aber nur weil ungewohnt. Foto gibts erst morgen.

Gestern waren wir im Yuyuan-Garden. Drumherum befindet sich ein Armenviertel, durch welches wir gekommen sind. Die Leute leben dort eigentlich auf der Straße. Gekocht und gelebt wird draußen, geschlafen in spartanisch zusammengebauten und -gewürfelten Hütten.Morgens wird der Nachtopf zu einer gemeinsamen Sammelstelle getragen. Und gleich daneben fährt ein fetter BMW vorbei. Das ist China- ein Land der krassen Gegensätze. Wir haben uns, als "reicher Ausländer" ziemlich unwohl gefühlt, als wir durchgingen.

Waschplatz/Badezimmer

Ihr kriegt jetzt einfach mal ein paar Bilder zu sehen.Lächelnd

Unsere Straße in Xinqiao Eingang von >Hampton Woods<, der Compound in dem wir hausieren Hier wohnen wir;) Unsere Gastgeber//Beim Italiener hoch über Shanghais Hochhäusern Jin-Mao-Tower und Flaschenöffner Unser kleiner Pinguin:)  >Käääääthe, ich hab ne Schildkröte gefunden!!!<(Im Yuyuan-Garden) Alter Tempel  Schönes Shanghai Patenkind Maja:) Philipp,Anouk,Pia&Käthe am Pool Nächtliches Schwimmen im Pool Sonnenschein<3 Nur für dich liebster Bruder!:-* Lieblingsort zum lesen, schreiben& Leute beobachten! Xintiandi-Viertel. Typisch chinesische Straße.

 

Bis Bald!

(Ach: Wenn ihr auf ein Bild klickt, einfach rechts weiterklicken,falls noch nicht entdeckt;p)

Samstag, 03.09.2011

Lebenszeichen

Soo, da wären wir. Eine Woche ist rum im chaotischen, lauten, riesengroßen, vollen, aber auch bunten, schönen, gemütlichen und faszinierenden Shanghai und wir fühlen uns schon ein bisschen chinesisch. Gestern haben wir, nein, hatten wir den Plan das Nachtleben unischer zu machen. Der Spaß war dann leider um zwölf Uhr vorbei, da die Metro um 11 Uhr geschlossen wird und das, neben uns abzockenden Taxifahrern, die einzige Fortbewegungsmöglichkeit ist. Wir haben uns leicht verarscht gefühlt. Ist ja nur 'ne 28 Millionen-Metropole. Aber Shanghai bei Nacht zu sehen wars trotzdem wert.:) Pudong Wir zwei beiden

Was uns bis jetzt am besten gefallen hat, war der Fuxing-Park. Inmitten der turbulenten Stadt, gibt es diesen Park, in dem man das Gefühl hat, die Zeit sei stehen geblieben. Alte Männer beim Schach und Karten spielen, sowie Drachen steigen lassen, tobende Kinder, Paare, die mitten auf dem Weg Standard tanzen und zwei Opi-DJ's, Schattenboxende und Tai-Chi praktizierende Chinesen und und und. 

Erster Blick in den Fuxing-Park Mann mit Zauberstab und Drachen Der Tanz

Und wir haben einen neuen Freund gefunden. Er heißt Tai Keh Ching. Da ihm die Zähne fehlten, wir ihn nicht sonderlich verstanden, hat er auf schriftlichem Wege zu uns gesprochen und dabei ziemlich krasse Sachen erzählt.

Tai Keh Ching und ich:) linke Hälfte rechte Hälfte

Das wars auch erstmal von uns. Ach, was es noch zu erwähnen gibt: Facebook und Youtube sind hier gesperrt. Man könnte ja aufständisch gegen die Regierung werden.:-|

Bye